Rote, klar erkennbare Fahrradstraßen oder kleinere Maßnahmen wie eigene Ampelphasen für Rechtsabbieger – technische Lösungen und sinnvoll gebaute Infrastruktur können Unfälle vermeiden. Deshalb ist der Einsatz von
Bau- und Verkehrstechnik
eine wichtige Säule in der Ordnungspartnerschaft.

Menschen machen Fehler – und Unfälle passieren. Gute Verkehrsinfrastruktur berücksichtigt das Verhalten der Nutzenden schon bei der Planung. Intelligente Verkehrstechnik sorgt dafür, dass Fehler weniger gefährlich werden. Durch gezielte bauliche und technische Maßnahmen werden Straßen, Kreuzungen und Radwege klar, übersichtlich und leicht verständlich gestaltet. So werden Unfallrisiken verringert und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden erhöht.

In Münster zeigt sich das an vielen Stellen: Radwege sind rot markiert und einheitlich gestaltet, Ampeln leuchten hell und bleiben rund um die Uhr aktiv, Kreuzungen haben getrennte Grünphasen für Abbiegende. Spiegel und freigehaltene Sichtbereiche helfen, Gefahren wie den „Toten Winkel“ zu reduzieren. Auch Poller oder Hindernisse werden entfernt, damit Wege sicherer werden. Schritt für Schritt werden so gefährliche Stellen entschärft und der Verkehr für alle sicherer gemacht.
Die gefährlichen Spots im Fokus
Die Polizei und die Stadt Münster haben den Verkehr im Blick. Sie registrieren Unfälle, Unfallorte, mögliche Ursachen – und werten diese Daten regelmäßig aus. Auf Karten vermerken sie die Stellen, an denen es besonders häufig kracht und Menschen zu Schaden kommen, die so genannten Unfallhäufungsstellen und -linien. Wie lassen sie sich entschärfen?Dazu macht sich die Unfallkommission Gedanken, eine Arbeitsgruppe aus Polizei, Straßenverkehrsbehörde- und Straßenbaubehörde. Gemeinsam finden sie Maßnahmen, die diese Gefahrenstellen sicherer machen.