TIMM – Bestand systematisch erhalten

Fast 3.000 Kilometer Straßen- und Kanalnetz, über 900 Kilometer Radwege und mehr als 600 Kilometer Fließgewässer, dazu Brücken, Leuchten, Ampelanlagen, Schilder für Parkleiteitsysteme: Damit alles möglichst gut funktioniert, werden sämtliche Unterlagen zentral erfasst. Das Tiefbau Infrastrukturmanagement Münster – kurz TIMM – bündelt als digitale Akte alle wichtigen Informationen.

Karte zeigt das Wegenetz Münster

Eine verlässliche und gut gepflegte Infrastruktur ist elementar für eine moderne, lebenswerte Stadt. Mal sichtbar, mal im Verborgenen, ist sie die Grundlage dafür, dass sich Menschen ganz selbstverständlich im öffentlichen Raum aufhalten und bewegen können. Über Jahrzehnte gewachsen ist die technische Infrastruktur das Rückgrat der Stadt. Das Wegenetz verbindet und ermöglicht viele Dinge – kulturell, ökonomisch und sozial. Damit das so bleibt, müssen Straßen, Brücken und Ampelanlagen regelmäßig überprüft und instand gehalten werden.

Timm Infographik zeigt wie die Daten gebündelt werden

Um einen guten Überblick zu behalten, bündelt die Stadt Münster alle wichtigen Informationen im Tiefbau Infrastrukturmanagement Münster (TIMM). Das TIMM zeigt an, wann welche Maßnahmen durchgeführt und geplant werden, und bringt Baupläne, Kostenpläne und Protokolle projektbezogen zusammen. Auch die Ansprechpartner sind benannt. Baumaßnahmen und Arbeitsschritte können mit TIMM besser aufeinander abgestimmt werden. Das spart, wenn alles klappt, Ressourcen und ist nachhaltig.

Grafik zeigt wie Daten im TIMM erfasst werden können.

Das Tiefbauinfrastruktur Mangement ist aber viel mehr als nur eine digitale Bauakte. Es unterstützt die Kolleginnen und Kollegen im Amt für Mobiltät und Tiefbau bei komplexen Abläufen, die sich häufig über lange Zeiträume erstrecken. Im TIMM ist das gesamte Straßen- und Kanalnetz der Stadt Münster erfasst. Wird irgendwo ein Schaden festgestellt, erfolgt eine Dokumenation im System. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich dann von ihrem Arbeitsplatz aus ein umfassendes Bild von der Situation vor Ort machen.

Die erfassten Daten werden regelmäßig ausgewertet. So lassen sich zum Beispiel Schwachstellen im Netz entdecken oder Baukosten vergleichen. Partner, wie die Stadtwerke, werden frühzeitig einbezogen und Baumaßnahmen im Idealfall gemeinsam durchgeführt.

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