Komfortabler durch die Kanalstraße

In der Kanalstraße im Kreuzviertel wird das Parken neu geordnet. Insbesondere für zu Fuß Gehende soll sich die dortige Situation zukünftig verbessern.

Wer schon einmal zu Fuß in der Kanalstraße unterwegs war, kennt die Situation: Da Fahrzeuge dort an einigen Stellen diagonal und aufgesetzt auf dem Gehweg geparkt werden, entstehen für den Fußverkehr starke Einschränkungen. Zum Teil wird der Gehweg auf eine Breite von weniger als einem Meter eingeengt. Menschen im Rollstuhl oder auch Familien mit Kindern können diese Abschnitte kaum noch nutzen. Auch für die Radfahrenden und den fließenden Verkehr hat die aktuelle Situation negative Auswirkungen. Denn beim Ausparken der Fahrzeuge wird der fließende Verkehr behindert und Radfahrende oft übersehen.

Diese Situation soll sich nun verbessern. Denn zukünftig dürfen Fahrzeuge ausschließlich in Längsrichtung in ausgewiesenen Parkbuchten parken. Das schräg aufgesetzte Parken auf den Gehwegen ist dann nicht mehr zulässig. Konkret soll die Maßnahme die Verkehrssicherheit erhöhen, die Barrierefreiheit verbessern und Fußgängerinnen und Fußgängern mehr Raum geben.

Die Umsetzung des Längsparkens erfolgt in zwei Abschnitten: Am 6. und 7. Juli wird der Bereich zwischen Promenade und Maximilianstraße gesperrt. Nach Ausbesserungen am Gehweg wird die Stadt die Parkbuchten für das Längsparken wieder freigeben. Am 8. und 9. Juli folgt der Abschnitt zwischen Maximilianstraße und Lublinring. Übergangsweise weist eine Beschilderung auf die neue Regelung hin. Der Kommunale Ordnungsdienst wird in der Anfangsphase verstärkt kontrollieren.

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