Nur, wer die Verkehrsregeln kennt, kann diese einhalten und so Unfälle vermeiden.
Deshalb setzt die Stadt Münster auf
Verkehrserziehung und Verkehrssicherheitsberatung.
Schulungen helfen dabei, sicher in Münster unterwegs zu sein.

Gerade Kinder benötigen besonderen Schutz auf ihren Wegen durch die
Stadt. Deshalb gibt es für sie in Münster besondere Programme zur
Verkehrserziehung. „An der Bordsteinkante HALT – oder es KNALLT!“ Das
lernen zum Beispiel Vorschulkinder von der Polizei, die mit eigenen Puppen-
theaterstücken in die Kindergärten kommen und spielerisch das richtige
Überqueren von Straßen zeigen.
Für viele Zielgruppen gibt es eigene Programme. Junge Erwachsene können beispielsweise in einem Fahrsimulator nachempfinden, welche Auswirkungen Alkohol auf das Fahrvermögen hat. Fahrradkurse ermöglichen Geflüchteten noch im Erwachsenenalter das Radfahren zu lernen. Auch für Jugendliche, für neu Zugezogene, Menschen mit Behinderungen oder für Seniorinnen und Senioren gibt es spezifische Angebote.

Bei den Grundschulkindern dreht sich dann alles um das sichere Fahrradfahren.
Dabei werden nicht nur Regeln erklärt, sondern es geht zum praktischen Üben
mit den Rädern auf die Straße.
In einer wachsenden Stadt wie Münster ändert sich viel. Das bedeutet auch: Die Verkehrsinfrastruktur verändert sich stetig. Straßen und Wege werden angepasst. Manchmal entsteht dabei vollkommen Neues wie die rot gefärbten Fahrradstraßen, auf denen Autos sich dem Fahrradverkehr unterordnen müssen. Auch die vielen eigenen Spuren für Abbieger sind für Zugezogene häufig neu.
Wer in Münster unterwegs ist, lernt sein Leben lang dazu – vom Kindergarten bis ins hohe Alter.