Damit die Busse und Bahnen zukünftig eine echte Alternative zum Auto darstellen, plant die Stadt Münster den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) neu. Bis 2028 wird entwickelt, wie wir uns künftig schneller, zuverlässiger und bequemer in der Stadt bewegen. Im Ergebnis steht der sogenannte Nahverkehrsplan.

Grundlage für die Neuplanung des Bus- und Bahnangebots ist der Masterplan Mobilität Münster 2035+, der eine klimafreundliche und zukunftsfähige Mobilität für die Stadt beschreibt. Der Nahverkehrsplan baut nun auf diesen Zielen für den ÖPNV auf.
In regelmäßigen Abständen müssen Städte und Kommunen mit dem Nahverkehrsplan die Bedingungen des ÖPNV neu aufstellen, um sie stetig an die Bedürfnisse der Menschen anzupassen.
Das Ziel: Mehr Menschen sollen vom Auto auf den Bus umsteigen. Dafür müssen sie schneller und verlässlicher fahren als bisher.

In Münster ist ein zentraler Baustein die Neuordnung des Busnetzes. Durch eine Hierarchisierung der Buslinien sollen die Leistungsfähigkeit und die Übersichtlichkeit erhöht werden.
Auf sogenannten Hochleistungsachsen fahren die Busse, wo immer möglich, auf eigenen Busspuren möglichst schnell und direkt ins Stadtzentrum. Die Ergänzungslinien verbinden die einzelnen Stadtteile untereinander. Weitere Feinerschließungslinien sorgen schließlich für eine gute Erreichbarkeit in den Stadtteilen selbst.

Auch die geplante S-Bahn Münsterland wird im neuen Nahverkehrsplan mitgedacht. Durch eine enge Verknüpfung mit dem neuen Busnetz verbessert sich die Verbindung in das Umland.

Neben vielen weiteren Themen werden auch die Haltestellen in den Blick genommen. Damit Münsters Mobilität für alle gut nutzbar ist, spielt der barrierefreie Ausbau der Haltestellen eine wichtige Rolle. Außerdem stehen Fragen nach einer höheren Aufenthaltsqualität und guten Umsteigemöglichkeiten auf andere Verkehrsmittel im Fokus. An zentralen Orten werden sogenannte Mobilstationen entstehen.
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