Online-Beteiligung zeigt Wunsch nach sicheren Rad- und Fußwegen

Im Herbst 2022 konnten alle Interessierten Gedanken, Ideen und Anregungen zum „Masterplan Mobilität Münster 2035+“ bei einer Online-Beteiligung äußern. Das Ergebnis ist ein geschärftes Bild der Bedürfnisse der Menschen in ihrem mobilen Alltag.

Roter Fahrradweg für durch eine Wohngegend

In Münster gibt es in Sachen Mobilität mehr Themen, die die Bevölkerung stressen, als Themen, die sich für die Menschen gut anfühlen. So haben zumindest die Teilnehmenden der Online-Beteiligung im Herbst 2022 abgestimmt. Das ist ein klares Signal für den „Masterplan Mobilität Münster 2035+“. Denn die Mobilitätswende soll dazu beitragen, stressige und gefährliche Situationen zu minimieren. Und auf der anderen Seite Situationen, die sich gut und sicher anfühlen, zu stärken.

Dass Münster gerne aufs Rad steigt, ist bekannt. Auch 80 Prozent der Teilnehmenden nutzen vor allem das Fahrrad auf ihren alltäglichen Wegen und wollen das auch weiterhin tun. So eine weitere wichtige Aussage der Beteiligung.

Darüber hinaus wurden insgesamt 120 Ideen in einer interaktiven Karte verortet. Die Verbesserung und ein Ausbau der vorhandenen Infrastruktur zu Gunsten des Rad- und Fußverkehrs stehen dabei für viele an oberster Stelle. Dazu gehört auch der Wunsch, die Innenstadt weitestgehend autofrei zu machen und den freiwerdenden Straßenraum neu aufzuteilen. Der Wunsch nach mehr Mobilstationen und Ideen für eine Erweiterung des ÖPNV-Angebotes wurden ebenfalls häufig genannt.

Die Ergebnisse der Online-Beteiligung wurden von einem interdisziplinär besetzten Ideen-Rat fachlich eingeordnet, bewertet und kuratiert. Der Ideen-Rat ist mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, Wissenschaft, Bürgerschaft und dem zuständigen Verkehrsplanungsbüros PTV besetzt. Seine Arbeit mit den Ergebnissen fließt wiederum in den Masterplan mit ein.

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