Vorfreude auf die Kanalpromenade

Foto: Michael C. Möller

Vor dem Vergnügen steht die Arbeit. So ist das auch beim Bau der Kanalpromenade. Vor den ersten Spatenstichen hat Münster die Menschen vor Ort ausgiebig informiert. Damit sich schon jetzt alle auf den neuen Top-Verkehrsweg freuen können.

Foto: Amt für Kommunikation / MünsterView / Witte

Die Kanalpromenade soll Münsters neuer Vorzeige-Verkehrsweg für alle werden, die gerne mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind. Aber bis zur Fertigstellung aller sechs Teilstücke der 27 Kilometer langen Strecke wird es noch etwas dauern. Noch steht eine Menge Arbeit an – mit Baggern, Baulärm, Schutt und Umwegen.

Vor den Baumaßnahmen hat die Stadt vor Ort öffentliche Info-Tage veranstaltet: mit Schautafeln, Baustellenführungen, großformatigen Plänen und Bildern. Experten standen Rede und Antwort, es gab Spiel-Aktionen und jede Menge Austausch zum großen Vorhaben.

In den kommenden Monaten wird es weitere Info-Tage vor Ort geben, an denen der Fortschritt der Kanalpromenade zu sehen sein wird.

Während der Planungen zur Kanalpromenade hat Münster auch immer wieder nach Meinungen gefragt. Dabei ging nicht nur um das allgemeine Nutzungsverhalten auf den bisherigen Wegen entlang des Dortmund-Ems-Kanals.

Thema war zum Beispiel auch die ganz konkrete Einschätzung zur intelligenten Beleuchtung entlang einer Teststrecke. Gut und sinnvoll fanden viele das Lichtsystem, bei dem die Lampen nur bei Bedarf anspringen und automatisch wieder ausgehen. Die Beleuchtung sorgt für ausreichend Licht und Sicherheit, ist dabei aber energiesparend.

Foto: Stadt Münster

Um zu informieren, aber auch um noch mehr Vorfreude auf die neue Kanalpromenade zu wecken, hat die Stadt Münster die Baufortschritte filmen lassen. Die ersten fertiggestellten Clips zeigen, es geht voran und wird richtig gut.

Die allermeisten Menschen freuen sich auf die neue Kanalpromenade – so der Tenor zu diesem großen Elf-Millionen-Euro-Projekt. Dank der Bilder, Pläne und Informationen können die Menschen sich vorstellen, wie die jetzige Baulandschaft einmal aussehen wird: eine drei bis vier Meter breite, glatt asphaltierte und im Dunkeln gut beleuchtete Verbindung vom Norden bis zum Süden der Stadtgrenze – komfortabel und sicher für alle Nutzerinnen und Nutzer.

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