Auf den Punkt gebracht

In Münster und im Münsterland wird ein Knotenpunktsystem installiert, das die Planung von Touren wie auch spontanes Fahren erleichtert. Seit 20 Jahren finden Radbegeisterte auf ihren Routen ihre Ziele mit dem rot-weiß beschilderten Radverkehrsnetz NRW. Das neue touristische Leitsystem ergänzt dieses zukünftig und löst das bisherige Rundroutennetz ab. Übersichtstafeln und digitale wie analoge Karten sorgen für zusätzlichen Überblick.

Schon bald können sich Touristinnen und Touristen auf ihren Radtouren noch besser zurechtfinden: Denn wer zukünftig in und um Münster unterwegs ist, dem helfen gut sichtbare Knotenpunkthüte auf den Pfosten der Zielwegweiser bei der Orientierung.

Einschubplaketten neben den Logos der Themenrouten unterstützen zusätzlich dabei, Wege und Routen schnell zu finden. Die bekannten Zwischenwegweiser mit den kleinen roten Pfeilen zeigen an, wo es zum nächsten Netzknoten geht. Der Vorteil: Radfahrerinnen und Radfahrer können individuelle Touren dann mithilfe einer entsprechenden Nummernfolge abfahren.

Damit Touren zukünftig noch besser planbar sind, wird das Knotenpunktnetz mit den Knotenpunktnummern zukünftig in digitalen Karten wie dem „Tourenplaner Münsterland“, aber auch in Printprodukten wie der „Freizeitkarte Münster“ abgebildet.

Übersichtstafeln an wichtigen Knotenpunkten werden zusätzlich über das umgebende Netz und zahlreiche touristische Themenrouten informieren. So können Radbegeisterte auch spontan und ohne vorherige Planung das Knotenpunktsystem nutzen.

Bis Ende des Jahres soll die Einrichtung der neuen Beschilderung abgeschlossen sein, die Übersichtstafeln kommen bis spätestens zur Radsaison im kommenden Frühjahr dazu. Dann wird auch das Kartenmaterial erhältlich sein.

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