Mobilität zum Mithören

In was für einer Stadt wollen wir leben und uns bewegen? Wie lässt sich ein besseres Münster gemeinsam gestalten? Diesen Fragen geht der moVe-Podcast nach. In der aktuellen Folge unterhält sich Annalena Knors mit Anja Brukner darüber, wie unterschiedlich Menschen Mobilität in Münster wahrnehmen. Zum Beispiel, wenn sie sich mit einer Sehbehinderung in der Stadt bewegen.

Immer donnerstags gibt es Mobilität für die Ohren! Dann erscheint eine neue Folge des Podcasts „moVe – Münsters mobile Vielfalt erleben“. In kurzweiligen Gesprächen dreht sich dort alles um den Münsteraner Weg zur Mobiltätswende. Die ist schließlich eine Grundvoraussetzung für Klimaschutz, Klimaneutralität und ein besseres Leben in der Stadt.

Neugierig? Der Podcast kann über viele gängige Portale abgerufen und abonniert werden. Viel Vergnügen beim Hören!

Folge 7

Annalena Knors und die Perspektiven

Seit drei Jahren lebt Annalena Knors in Münster. Durch ihre Sehbehinderung nimmt sie das Mobilitätsgeschehen anders wahr als die meisten Menschen in der Stadt.

Im Sraßencafé an der Wolbecker Straße erzählt sie Podcast-Gastgeberin Anja Brukner er, weshalb Münster sie besonders herausfordert, warum es sie gerade hier viel Energie kostet, durch die Straße zu laufen und was parkende Fahrräder mit ihrer Sicherheit machen.

Die Gründerin von Corporate Inclusion plädiert für freiere Wege und dafür, neben den ganzen Fakten auch mal den Körper und das eigene Gefühl wahrzunehmen, wenn es um Mobiltät geht.

Folge 6

Ingo Naschold und das Rollen

Mit seiner Firma DSGN Concept baut Ingo Naschold urbane Bewegungsräume wie Skate- und Parcoursparks. Er selbst rollt mit dem Skateboard nicht nur über Rampen, sondern auch durch Münster und zur Arbeit.

In seinem Büro erklärt der Freiraumplaner, dass das Thema Rollen uns durch unser ganzes Leben begleitet: vom Kinderwagen über das Laufrad bis zum Rollator. Ingo Naschold spricht mit Anja Brukner darüber, warum eine Stadt, die für das Rollen optimiert ist, für alle Generationen alles richtig macht. Der leidenschaftliche Skateboarder plädiert für mehr Bewegungs- und damit Begegungsraum in der Stadt und findet, dass Innenstädte auch ruhig mal große Spielplätze sein dürfen.

Folge 5

Jannis Weiser und das Radfahren

Jannis Weiser ist einer von mehr als 50.000 Studierenden in Münster. Wie viele von ihnen fährt der angehende Kommunikationswissenschaftler meist mit dem Fahrrad durch die Stadt. Er kennt die Vor- und Nachteile: Wer radelt, ist klimaneutral unterwegs und oft schneller als der Bus oder das Auto am Ziel. Einen klaren Nachteil sieht der neben dem Studium für Antenne Münster arbeitende Lokalreporter in der Sicherheit: „Radfahrer sind bei einem Unfall immer die Schwächeren.“

Im Gespräch mit Anja Brukner erklärt Jannis Weiser, warum er Experimente wie die aktuellen Verkehrsversuche in Münster so wertvoll für einen Mobilitätswandel findet – und warum es wichtig ist, während des Ausprobierens hinzuhören und nachzubessern.

Folge 4

Antonia Graf und die Veränderung

Antonia Graf hat ein gutes Gefühl, wenn sie mit dem Fahrrad in Münster unterwegs ist – auch wenn es mal hoch her geht. Dabei beobachtet die Politikwissenschaftlerin der WWU Münster die Menschen und ihr Mobilitätsverhalten. Sie erforscht unter anderem, ob und wie Veränderungen und Maßnahmen für die Mobilitätswende angenommen werden. 

Die Juniorprofessorin hat auch die aktuellen Verkehrsversuche in Münster im Blick. Im Gespräch mit Anja Brukner erklärt sie, warum es wichtig ist, Menschen bei Veränderungen zu beteiligen und auf ergebnisoffene Experimente zu setzen. 

Folge 3

Nedal Georges und das Ausprobieren

Nedal Georges leitet die Trafostation, ganz in der Nähe des Buddenturms. Laut Website ist diese „ein Freiraum für die kühnsten Gedanken und Ideen“. Gemeinsam mit einem Team hat er den Verkehrsversuch in der Hörster Straße unter anderem mit selbst gebauten Holzmöbeln unterstützt.

Mitten im Geschehen des Experiments unterhält sich Nedal Georges mit Anja Brukner über seine syrischen Wurzeln, darüber, warum er sich mehr Lebendigkeit in der Stadt wünscht und wieso er findet, dass die Münsteranerinnen und Münsteraner oft lockerer im täglichen Mobilitätsgeschehen reagieren könnten.

Folge 2

Frank Gäfgen und die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs

Frank Gäfgen war früher selbst Busfahrer. Seit 2019 ist der studierte Sozialwissenschaftler Mobilitätsgeschäftsführer der Stadtwerke Münster. In einer Zeit in der sich Vieles verändert, haben sich die Stadtwerke längst auf den Weg gemacht, die Mobilitätswende mitzugestalten.

Während einer Busfahrt mit Anja Brukner erzählt Frank Gäfgen, wie die Umgestaltung des öffentlichen Verkehrs eine Erfolgsgeschichte werden kann, welche neuen Ideen es hierfür gibt und was für eine Rolle dabei die Verkehrsversuche spielen.

Folge 1

Robin Denstorff und die Mobilitätswende

Zur Premiere ist Stadtbaurat Robin Denstorff zu Gast. Von ihm möchte Radiomoderatorin Anja Brukner ganz genau wissen, warum die Stadt die drei Verkehrsversuche ins Leben gerufen hat, mit denen sie bis Ende September alle Münsteranerinnen und Münsteraner zum mobilen Experimentieren einlädt.

In den nächsten Folgen geht es dann ins Gespräch mit Menschen, die aus verschiedenen Perspektiven auf das Mobilitätsgeschehen in Münster blicken: Eine Anwohnerin der Hörsterstraße, Radfahrende, Skater und Mobilitätseingeschränkte kommen ebenso zu Wort wie Oberbürgermeister Markus Lewe und Frank Gäfgen, Geschäftsführer der Stadtwerke Münster.

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